Der Pate – Teil 4

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Der Pate Teil 4

oder

Einem geschenkten Pferdekopf schaut man nicht unter die Bettdecke

Ich saß an meinem Schreibtisch und aß ein Buch schwerverdaulicher Literatur.

Doch da – ein Gedanke: Warum werden eigentlich immer so viele Fortsetzungen gedreht? Wer will denn bitte „Planet der Affen Teil 10“ sehen? Und ich denke nicht nur das Zielpublikum, nein auch Megan Fox ist mittlerweile zu alt für noch einen Transformers-Film. Warum nicht mal was neues? – Zombieapokalypse im Vatikan  – Tausende Bischöfe auf der Suche nach frischen Kindergehirnen. Doch dann die Rettung: ein Mann genannt Messias, er wird alles verändern. Er verwandelt Zombies in Blut, bringt Lahme zum stehen und kann sogar über Leichen gehen.

Gut, vielleicht nicht jedermanns Sache. Aber wenn schon nichts Neues, dann doch bitte wenigstens mal kreative Aufarbeitung alter Filme. Warum nicht mal kombinieren?

„Harry Potter – Jäger des verlorenen Schnatzes“: Ein kleiner bleicher Archäologe mit Hut, Peitsche und Blitznarbe sucht nach einem sagenumwobenen, heiligen Relikt: dem goldenen Schnatz. Verfolgt von dem bösesten Schurken aller Zeiten: Duweißtschonwer – Der Nazi dessen Name nicht genannt werden darf. Sehen sie atemberaubende Stunts mit einem Nimbus 2000 und Sean Connery als Albus Dumbledore. Oder:

„Romeo und Julia – Liebesgrüße aus Moskau“: Der junge MI6 Agent Romeo muss wieder einmal die Welt retten, und das inmitten einer tragischen Liebesgeschichte. Julias Vater, Ernst Blofeld – ist der Anführer von SPECTRE, der verfeindeten Gang der Capulets. Sehen sie atemberaubende Verfolgungsjagten im neuen Aston Martin und erleben sie dramatische Stuntszenen auf einem Balkon. Und: Sean Connery als Romeo!

Sean Connery hätte viel zu tun in meiner Welt.

Obwohl ich denke, dass das Prinzip verständlich ist, hier noch einige Beispiele:

„Fear and Loathing in the Karibik – Fremde Gezeiten“: Johnny Depp in der Doppelrolle seines Lebens: Ein drogenabhängiger Pirat auf einem rasanten Boat-Trip durch seichtes Gewässer. Ein Schiff und ein Koffer. Ein abgefahrener Drogentrip der Superlative. Erleben sie tote Skelettpiraten und einen Anwalt in Golfschuhen auf Abenteuersuche im Fledermausland. Mit Sean Connery als Johnny Depp. Oder:

„KeinOhrRambo“: Der taubstumme Elitesöldner Till Schweiger…

Ok, das geht wirklich zu weit, selbst mit Sean Connery als Till Schweiger…Aber wie wärs hiermit:

„Twilight – Biss zum Abendmahl“: Die bahnbrechende Geschichte vom Kampf zwischen römischen Werwölfen und christlichen Vampiren, angeführt vom glitzernden Edward von Nazareth und seinen zwölf Anhängern.

Und hier noch einer für Sarkasten:

„Die Tribute von Gandhi – The Hunger Games“

Und hier noch einer für Filmfreaks:

„Monty Python – The Dark Knight rises“

Und zum Abschluss noch einen aus dem Serienbereich:

„How I Met Your Father – Die Star Wars Saga“

Hach…es gäb so viel zu tun…

Alexander Buchloh

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